Hier ist der Grund, warum Sie in Disney World nie Moskitos sehen werden

Wenn Sie das Walt Disney World Resort besuchen, werden Sie wahrscheinlich etwas Seltsames bemerken: Im Park schwirren keine Moskitos herum. Und das ist besonders merkwürdig, da der Bundesstaat von Florida – wo sich der Vergnügungspark befindet – für schwüles Wetter und Sumpflandschaft berühmt ist. Diese Faktoren ziehen gewöhnlich Horden von unangenehmen Insekten an. Aber es gibt einen überraschenden Grund, warum die einzigen Gäste, die Disney World beehren, Menschen sind.

Bevor Disney World im Oktober 1971 zum ersten Mal seine Tore für die Öffentlichkeit öffnete, konnte man jedoch mit Sicherheit sagen, dass sich Moskitos auf dem Gelände herumgetrieben haben. Nach dem Erfolg von Disneyland, das 1955 in Anaheim, Kalifornien, eröffnet wurde, beschloss Disney jedoch, ein Resort im von Insekten zerfressenen Sonnenstaat zu bauen. Marktforschungen aus den 1950er Jahren hatten ergeben, dass nur 5 Prozent der Besucher der Attraktion an der Westküste von jenseits des Mississippi anreisten – trotz der Tatsache, dass in diesem Gebiet 75 Prozent der Amerikaner lebten.

Scheinbar wollte Disney also unbedingt diesen riesigen potenziellen Markt im Osten der Vereinigten Staaten erschließen. Also wählte der Filmemacher ein Grundstück in der Stadt Bay Lake in Florida- in der Nähe von Kissimmee und Orlando. Und genau hier wollte Disney eine Attraktion bauen, die als “der glücklichste Ort der Welt” bezeichnet werden sollte.

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Also begann Disney ernsthaft mit dem Entwurf des Parks, den er in den 1960er Jahren unter seinem speziellen Codenamen “The Florida Project” größtenteils im Geheimen plante. Und der Filmemacher stellte sich vor, dass das Projekt weit mehr als ein einfacher Vergnügungspark sein würde, zu welchem Zweck er sich abwechslungsreiche Attraktionen ausdachte. So war er zum Beispiel Vordenker des Gebiets von Disney World, das heute als Epcot bekannt ist.

Epcot – was für ” Experimental Prototype Community of Tomorrow – Experimentelle Prototyp-Gemeinschaft von morgen” steht – sollte eine städtische Gemeinschaft sein, die als Hintergrund für die neuesten Entwicklungen im Stadtleben dienen sollte. Sie wurde von Disney selbst angeführt, aber nach seinem Tod im Dezember 1966 wurden die experimentellen Pläne mit der Zeit aufgegeben. Stattdessen wurde Disney World mehr wie Disneyland, als der Filmemacher anscheinend beabsichtigt hatte.

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Es ist allerdings traurig, dass Disney seine Träume für Disney World zu seinen Lebzeiten selber nicht mehr verwirklicht sah. Tatsächlich war der erste Teil des zu eröffnenden Parks – das Magic Kingdom – erst 1971 für die Öffentlichkeit zugänglich. Epcot folgte 11 Jahre später, und Disney’s Hollywood Studios und Disney’s Animal Kingdom wurden 1989 bzw. 1998 eröffnet. Man kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass Disney World ein Erfolg war, denn der Park empfängt heute jedes Jahr mehr Besucher als jeder andere Ferienort auf dem Planeten.

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Im Durchschnitt strömen jedes Jahr über 52 Millionen Menschen nach Disney World. Und im Jahr 2014 haben sich alle vier Parks innerhalb des Resorts ihren Platz unter den acht meistbesuchten Themenparks der Welt verdient. Das Magic Kingdom führte die Liste sogar an, als 19.332.000 Urlauber im Vergnügungspark Station machten, was eine beeindruckende Zahl ist.

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Aber die Gäste sind nicht die einzigen Menschen, die das Resort bevölkern. Um die Dinge am Laufen zu halten, stützt sich Disney World auf über 74.000 so genannte “Besetzungsmitglieder” – und ist damit der größte, alleinstehende arbeitsgebende Standort im Land. Und um die vielen Mitarbeiter bei Laune zu halten, gibt das Unternehmen jedes Jahr über 1,2 Milliarden Dollar an Löhnen und Gehältern sowie weitere 474 Millionen Dollar für zusätzliche Vergünstigungen aus.

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Angesichts der schieren Zahlen, die Disney World anzieht, ist der Betrieb des Resorts also offensichtlich eine massive Operation. So gibt es beispielsweise 34 Hotels und Resorts in der Umgebung des floridianischen Grundstücks von Disney World. Um um dem ein bisschen Perspektive zu verleihen: Wenn man einmal in jedem Hotelzimmer im Park übernachten wollte, bräuchte man dafür 68 Jahre.

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Und um so viele Gäste unterzubringen und zu unterhalten, ist Disney World selbst riesig. Ja, es umfasst fast 25.000 Hektar Land, es ist tatsächlich so groß wie San Francisco und doppelt so groß wie Manhattan. Aber nur 50 Prozent des eigentlichen Grundstücks werden derzeit genutzt. Es war Disney wichtig, das Gebiet, auf dem der Park gebaut wurde, zu erhalten, und so steht jetzt ein Drittel des Grundstücks unter Naturschutz.

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Auch die Beförderung von Besuchern in Disney World erfordert eine komplexe Reiseinfrastruktur. Tatsächlich ist es wohl einfacher, sich im Park fortzubewegen, als durch eine Reihe amerikanischer Städte zu latschen. Das Resort verfügt über fast 400 Busse und hat somit eine größere Flotte als das Verkehrsministerium von Los Angeles. Das ist in und für sich schon beeindruckend.

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Und um sicherzustellen, dass Disney World so reibungslos wie möglich abläuft, scheint kein Detail übersehen worden zu sein. So ist man beispielsweise nie weit von einem Abfallbehälter im Park entfernt: 30 Schritte, um genau zu sein. Disney selbst hat anscheinend andere Vergnügungsparks besucht und beobachtet, wie lange die Leute ihren Müll aufbewahren – etwa 30 Schritte – bevor sie die Gegenstände auf den Boden werfen.

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Dieser Detaillierungsgrad setzt sich auch unter dem Resort fort, da das Magic Kingdom auf einem Gewirr von Tunneln gebaut ist. Und obwohl diese Gänge von der Online-Publikation Thrillist als “unterirdische Stadt” beschrieben wurden, befinden sie sich in Wirklichkeit ebenerdig. Das liegt daran, dass Florida auf derselben Ebene wie das Meer liegt. Deswegen war es den Ingenieuren nicht möglich, die Tunnel unter der Erde zu verstecken. Stattdessen bauten sie den Park einfach über den Tunneln.

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Die Tunnel, die das Reich der Magie bedienen, sind als “Utilidors” bekannt. Hier schnappen sich die Schauspieler z.B. ihre Kostüme und machen ihre Pausen. Das komplexe System der Passagen war angeblich Disneys Idee, da er nicht wollte, dass Schauspieler in ihren Kostümen quer durch öffentliche Teile des Parks laufen mussten, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen.

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Ein weitere Aspekt, mit welchem Disney versucht, den Zauber zu bewahren, ist die Verwendung von “Smellitizern”. Diese Geräte werden in jeder Ecke des Resorts platziert und setzen Gerüche frei, die sich auf die Bereiche beziehen, in denen man sich befindet. So riechen die “Main Street Smellitizers” beispielsweise nach Vanille und Keksen, während die bei der “Pirates of the Caribbean”-Fahrt aufgestellten Geräte an frische Seeluft erinnern.

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Aber Disney World muss nicht nur toll riechen, sondern auch so aussehen. Und das erreichen die Mitarbeiter unter anderem dadurch, dass sie jedes Jahr mehr als drei Millionen blühende Sträucher im Park pflanzen. Darüber hinaus sind die Gärtner auch für die Pflege von 13.000 Rosen, über 200 Formschnittbäume und zwei Millionen Pflanzen verantwortlich.

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Und wenn man bedenkt, dass so viel Aufwand betrieben wird, um Disney World makellos aussehen zu lassen, ist es verständlich, dass gewisse Artikel in den Läden von Disney nicht erlaubt sind. Disney selbst soll beispielsweise verfügt haben, dass es allen Parks verboten ist, Kaugummi zu verkaufen, um sie – und die Schuhe der Besucher – so sauber wie möglich zu halten. Wenn Sie also nicht ein oder zwei Tage ohne dieses minzfrische Gefühl verbringen können, müssen Sie Ihre eigenen Kaugummis mitbringen.

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Man kann also zu Recht behaupten, dass das Team von Disney alles Erdenkliche tut, um sicherzustellen, dass jeder Besuch der Parks des Unternehmens so magisch wie möglich ist. Es gibt jedoch eine Überlegung, die Disney World besonders genial gemacht hat: Er hat alles Erdenkliche daran gesetzt, um die Attraktion praktisch moskitofrei zu machen.

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Und die Fähigkeit von Disney, in seinem Ferienort in Florida Moskitos praktisch auszumerzen, ist umso erstaunlicher, als ein Großteil des Geländes auf ehemaligem Sumpfgebiet gebaut wurde. Tatsächlich würden viele Südstaatler wahrscheinlich bezeugen, dass die blutsaugenden Insekten ein unvermeidlicher Bestandteil des Lebens an diesem heißen Ort, umgeben von sumpfigem Tiefland, sind. Doch Disney war entschlossen, dass diese lästigen Viecher den Gästen den Spaß in den Parks nicht verderben würden.

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So begann die Mission zur Vertreibung der Moskitos in Disney World offenbar mit einem Treffen zwischen Walt Disney und Generalmajor William “Joe” Potter auf der New Yorker Weltausstellung 1964. Potter war ein Absolvent des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und ein technischer Experte. Und bevor er Disney traf, war er Gouverneur der Panamakanalzone.

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Die Panamakanalzone war von 1903 bis 1979 ein nicht inkorporiertes US-Territorium. Die Region war auch ein Hotspot für Malaria – eine Krankheit, die durch Moskitos übertragen wird. Für den Bau des Panamakanals war es jedoch entscheidend, dass die Behörden die Ausbreitung des Erregers kontrollieren konnten. Und genau hier soll Potter sein enormes Wissen über Schädlingsbekämpfung gesammelt haben.

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Als Disney von Potters Arbeit als Ingenieur hörte, der bei der Bekämpfung von Moskitoschwärmen in der Panamakanal-Zone half, bot er ihm anscheinend sofort einen Job an. Und nachdem Potter zugesagt hatte, begann er, seine Erfahrung in der Insektenbekämpfung für Disneys “Florida-Projekt” einzusetzen – das später die Disney-World werden sollte, die wir heute kennen und lieben.

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Zum Teil dank Potters Vermächtnis ist es nun ziemlich unwahrscheinlich, dass Gäste bei ihrem Besuch in Disney World von Moskitos belästigt werden. Und obwohl es praktisch unmöglich ist, die lästigen Insekten ganz zu beseitigen, wenden die Mitarbeiter des Parks eine Reihe von Techniken an, um die Blutsauger in Schach zu halten. Diese scheinen auch gut zu funktionieren.

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Anstatt erwachsene Insekten zu töten, versucht man zum Beispiel, sich für die Insekten, die ihre Eier legen müssen, so unattraktiv wie möglich zu machen. Durch eine präventive Politik kann Disney World also die Bevölkerung dauerhaft unter Kontrolle halten – und dazu beitragen, dass die Gäste von den Blutsaugern nicht belästigt werden.

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Eine Art, auf die Disney versucht, Moskitos in Schach zu halten, besteht darin, dafür zu sorgen, dass es in Disney World nirgendwo stillstehendes Wasser gibt. Schließlich werden die Insekten von stehendem Wasser angezogen, da es der perfekte Ort ist, um ihre Eier abzulegen. Durch die Beseitigung potenzieller Brutstätten für Moskitos reduziert Disney World also drastisch die Anzahl der Larven, mit denen es vor Ort umgehen muss.

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Disney World von allem stehenden Wasser zu befreien, klingt vielleicht nach einer einfachen Lösung – bis man sich daran erinnert, dass das Resort auf einem Sumpf gebaut wurde. Folglich begann Potter, nachdem er anfangs Mal bei Disney angestellt wurde, mit dem Bau eines ausgedehnten Entwässerungssystems, um das sumpfige Land in eine zum Bauen besser geeignete Grundlage zu verwandeln.

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Die ursprünglichen Entwässerungsrinnen, die Potter installiert hat – liebevoll “Joes Gräben” genannt – sind heute noch in Disney World in Gebrauch. Und wie Sie mittlerweile wissen, besteht deren Hauptzweck darin, den Wasserfluss durch den Park jederzeit aufrechtzuerhalten – ohne jemals zum Stillstand zu kommen.

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Der Disney-Experte Christopher Lucas erläuterte dem Magazin Reader’s Digest weiter das Konzept hinter Potters Entwässerungssystem und meinte: “Die Gäste bemerken es normalerweise nicht, aber das Wasser fließt ständig… Wenn man an einem Gewässer vorbeigeht, gibt es normalerweise einen Springbrunnen in der Mitte, oder sie tun etwas, um es am Fließen zu halten.

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Und das System hat sich anscheinend so erfolgreich bewährt, dass Disney jedes Mal, wenn es ein neues Projekt plant, zusätzliches Land in der Nähe des Grundstücks kauft, um Entwässerungsgräben anzulegen. Doch das ist nicht die einzige Art und Weise, wie die Architekten des Unternehmens die Parks entworfen haben, um zu verhindern, dass sich Pfützen stillstehenden Wassers ansammeln.

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Disney entwirft auch seine Gebäude so, dass sich nirgendwo auf den Strukturen der Parks Wasser sammeln kann. Lucas sagte gegenüber Reader’s Digest: “Alle Gebäude sind so gebaut, dass das Wasser direkt von [ihnen] abfließt… Wenn sich bei all den Regenfällen Wasser auf den Gebäuden ansammeln würde… würden sich sofort Pfützen bilden und dort würden Moskitos ihre Eier ausbrüten und es gäbe Tausende von Moskitos.

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Und das erreicht Disney, indem es dafür sorgt, dass das Wasser direkt von den Gebäuden abläuft. Laut Lucas: “Sie haben jedes Gebäude so gestaltet, dass sich das Wasser nirgendwo ansammeln kann… Die Architektur ist wirklich attraktiv anzusehen, aber sie dient auch einem Zweck: Sie macht den Park weniger mückenfreundlich.

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Wie Sie vielleicht gefolgert haben, wird stehendes Wasser bei der Disney-Mission gegen Moskitos sehr stark als der Feind angesehen. Und selbst die Pflanzen, die in Disney World verteilt sind, sind Teil des Kampfes gegen die Viecher. Konkret werden nur bestimmte Arten im Resort angepflanzt, um die Bildung von Pfützen im Laub zu verhindern.

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Darüber hinaus sind alle Wasserspiele in Disney World – einschließlich der Springbrunnen – frei von jeglicher Flora, wie z.B. Seerosen, die Mückeneier verbergen könnten. Lucas enthüllte gegenüber Reader’s Digest: “Sie füllen diese Orte auch mit Elritzen, Goldfischen und einer Fischart namens Moskitofisch, die die Larven fressen.

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Disney unternimmt nicht nur große Anstrengungen, um die Bildung von stehenden Wasserbecken zu vermeiden, sondern setzt auch Sprays zur Bekämpfung von Moskitos ein. Auf eigenen Wunsch von Walt Disney hält sich Disney jedoch von fiesen Pestiziden fern. Lucas erklärte: “[Er] wollte der Umwelt so wenig wie möglich schaden, deshalb konnten sie keine Pestizide verwenden… Es wäre einfach, das ganze Ding einfach zu sprühen, aber er wollte, dass es auf natürliche Art und Weise gemacht wird

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Dem Wunsch des Filmemachers entsprechend sind die Mitarbeiter von Disney World also mit Knoblauchspray bestens vertraut. Die Insekten haben offenbar eine Abneigung gegen die scharf riechende Pflanze, und dementsprechend ein knoblauchartiger Duft durch den ganzen Park schwebt. Lucas meinte zu Reader’s Digest: “Die Menge, die sie verwenden, ist so gering, dass Menschen es nicht riechen können, aber Moskitos sind davor sehr empfindlich”.

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Auch wenn Knoblauchspray bizarr klingt, ist das nichts im Vergleich zu Disneys Einsatz von Hühnern im Kampf gegen Moskitos. Die Vögel werden in Ställen rund um das Resort gehalten und führen ein ziemlich gewöhnliches Leben. Allerdings werden die Hühner regelmäßigen Blutuntersuchungen unterzogen um festzustellen, ob sie irgendwelchen von Moskitos übertragenen Krankheitserregern ausgesetzt waren.

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Zu den Krankheiten, die von Moskitos verbreitet werden, gehören Zika und West-Nil. Und obwohl Hühner für solche Viren nicht anfällig sind, werden in ihrem Blutbild Hinweise auf diese Erreger vorhanden sein. Das Personal kann dann sehen, wo im Park die betroffenen Vögel sind und kann so feststellen, welcher Bereich des Resorts mehr Aufmerksamkeit für die Bekämpfung von Moskitos benötigt.

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Doch während Potters Vermächtnis in Disneys Bemühungen zur Mückenjagd immer noch deutlich zu erkennen ist, verbessert der Park weiterhin sein Moskitoüberwachungsprogramm. Und eine Art, wie das Unternehmen dabei vorgeht, besteht darin, die Moskitos, die es bis nach Disney World schaffen, wissenschaftlich zu testen, damit man besser versteht, wie man in Zukunft gegen die Viecher vorgehen kann.

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Nichtsdestotrotz ist der Einfluss Potters weiterhin zu spüren. Nach dem Tod des Ingenieurs im Jahr 1988 sagte Dick Nunis – der frühere Präsident von Walt Disney Attractions – laut einem Auszug auf der Website des Offiziellen Disney-Fanclubs: “Joe war ein Mann, [den] Walt Disney sehr liebte. Ohne Joe Potter gäbe es heute kein [Disney World] mehr“.

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Rührend ist, dass Potter 1997 als Disney-Legende betitelt wurde. Und als eine weitere Anerkennung Potters, aus seitens des Unternehmens wurde eine der Fähren, die in der Seven Seas Lagune verkehren, in General Joe Potter umbenannt. Die meisten Leute, die den Park besuchen, haben jedoch vermutlich keine Ahnung, welche Rolle der Ingenieur gespielt hat, um lästige Mückenstiche zu verhindern. Wenn Sie also das nächste Mal den Park besuchen, halten Sie Ausschau nach irgendwelchen Hühnern!

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